Lieber Besucher, liebe Besucherin,

derzeit entwickelt sich ein rasch zunehmender Ärztemangel, der vor allem im hausärztlichen Versorgungsbereich sowohl in ländlichen als auch in manchen städtischen Bereichen besonders bedrohlich erscheint. Der Ärztemangel zeichnet sich mittlerweile jedoch auch in klinischen Versorgungsstrukturen ab, hier vor allem im ländlichen Bereich. Vor diesen Hintergrund ist der Ausbau von Kooperationsstrukturen zwischen primärärztlichem und klinischem Bereich von höchster Bedeutung, um den drohenden Ärztemangel abzumildern und durch gute Kooperation die Ausbildung von ärztlichem Nachwuchs zu optimieren. Durch die Optimierung der häusärztlichen Aus und Weiterbildung soll zum einen eine hohe Qualität der HausärztInnen erreicht werden, zum anderen soll der Nachwuchs hierdurch zur hausärztlichenTätigkeit motiviert werden. Für die regionalen Weiterbildungsverbünde ist  insbesondere eine nachhaltige und kontinuierliche Aktivität von hoher Bedeutung, um die primärärztliche Versorgung in ihrer Region auch in Zukunft aufrecht halten zu können.

Durch ein entsprechendes Fortbildungskonzept für Weiterbildungsassistenten soll auch die Weiterbildung in der Psychosomatischen Grundversorgung (über die Bayerische Landesärztekammer) während der Weiterbildung abgedeckt werden. Zudem wird ein hausarztspezifisches Curriculum unsererseits angeboten. Ziel ist somit, die gesamte Facharztweiterbildung umfassend absolvieren zu können.

Mit dem Rotationsprogramm „Hausarzt-in-Bayern“ wurde somit ein umfassendes Konzept für eine strukturierte Weiterbildung zum Facharzt Allgemeinmedizin entwickelt, welches im Verlauf weiter ausgebaut wird.

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